Die Frage kommt in fast jedem ersten Gespräch, meist etwas vorsichtig formuliert: „Und was kostet uns das?“ Die Antwort ist kurz: für Ihre Einrichtung nichts. Weil kurze Antworten misstrauisch machen, erkläre ich hier in Ruhe, wie dieses Modell funktioniert, wer welche Rolle hat und woran Sie ein seriöses Angebot erkennen.
Kurz gesagt: Die Schule stellt Zeit und einen Raum, wir bringen alles andere mit. Es gibt keine Rechnung an die Einrichtung, keine Mindestabnahme und keine Verpflichtung für Eltern, etwas zu bestellen. Wer nichts bestellt, zahlt nichts — und die Schule zahlt in keinem Fall.
Was zahlt die Schule für den Fototag?
Nichts. Der Fototag ist für Kitas und Grundschulen kostenfrei: Anfahrt, Ausrüstung, Aufbau, die Fototermine selbst, die Bildbearbeitung und die Einrichtung der Galerie sind für die Einrichtung ohne Kosten verbunden. Auch dann, wenn am Ende nur wenige Familien Bilder bestellen.
Der Beitrag der Schule ist organisatorisch, nicht finanziell: ein Termin im Kalender, ein Raum mit Tageslicht, eine Ansprechperson für Rückfragen und die Weitergabe unseres fertigen Elterntextes. Mehr braucht es nicht — insbesondere kein Einsammeln von Geld und keine Listen im Sekretariat.
Wie kann ein Fototag kostenfrei funktionieren?
Weil sich die Arbeit über die Familien trägt, die Bilder haben möchten. Nach dem Fototag erhält jedes Kind eine eigene QR-Karte. Eltern öffnen damit eine passwortgeschützte Galerie mit den Bildern ihres Kindes und entscheiden selbst, ob und was sie bestellen: Fachabzüge, digitale Dateien oder beides, geliefert nach Hause.
Dieses Prinzip ist in der Schulfotografie üblich. Der Unterschied liegt darin, wie fair es umgesetzt wird — daran, ob Eltern frei entscheiden können, ob nur bestellt werden kann, was man vorher gesehen hat, und ob die Einrichtung wirklich außen vor bleibt.
Worauf sollten Leitungen bei Angeboten achten?
Prüfen Sie, ob im Angebot irgendwo eine Gegenleistung der Einrichtung steht. Seriöse Modelle verlangen weder Vorkasse noch eine Mindestzahl an Bestellungen und legen der Schule keine Verwaltungsaufgaben auf.
- Rechnung oder Anfahrtspauschale an die Einrichtung: sollte es nicht geben.
- Mindestabnahme oder Bestellquote: bringt Druck ins Kollegium und in die Elternschaft.
- Fotopakete, die ungefragt nach Hause gehen und zurückgegeben werden müssen: erzeugt genau die Zettelwirtschaft, die wir vermeiden.
- Bargeld oder Bestellzettel im Sekretariat: gehört nicht zur Aufgabe einer Schule.
- Bilder, die vor der Bestellung unsichtbar bleiben: Eltern sollten sehen, was sie erhalten.
- Unklare Aussagen zu Einwilligungen und Speicherung: hier lohnt Nachfragen immer.
Was bedeutet das Modell für Eltern?
Eltern behalten die volle Entscheidung. Sie sehen die Bilder ihres Kindes zuerst, in Ruhe zu Hause, und bestellen freiwillig. Es gibt keine Pakete, die man ablehnen muss, und keinen Rücklauf über die Einrichtung. Wer nichts möchte, tut nichts — auch das ist eine gültige Antwort.
Für Elternräte ist das ein wichtiger Punkt: Ein Fototag darf keine soziale Frage werden. Wenn niemand sieht, wer bestellt hat und wer nicht, bleibt der Tag für alle Kinder gleich — sie werden fotografiert, sie bekommen ihre Karte, und alles Weitere passiert zu Hause.
Ein Fototag ist dann gelungen, wenn keine Familie das Gefühl hat, etwas kaufen zu müssen.
Was passiert mit Bildern, die niemand bestellt?
Sie bleiben geschützt und werden nach Ablauf der vereinbarten Zeit gelöscht. Der Zugang zur Galerie ist passwortgeschützt und auf die Familie beschränkt; ohne Karte sieht niemand die Bilder eines Kindes. Einwilligungen holen wir digital vorab ein, damit am Fototag nichts geklärt werden muss.
Wir sind ein Familienbetrieb aus Braak bei Hamburg, mit eigenen Kindern in Kita und Schule. Deshalb ist unser Maßstab einfach: Wir arbeiten so, wie wir es uns für die Einrichtung unserer eigenen Kinder wünschen würden — ohne Kosten für das Haus und ohne Druck für die Familien.
Alle Schritte vom Termin bis zur Lieferung finden Sie hier: Ablauf ansehen


