Wenn ein Elternrat über einen neuen Schulfotografen spricht, wiederholen sich die Fragen erstaunlich zuverlässig. Wir haben sie gesammelt und beantworten sie hier in der Reihenfolge, in der sie meistens gestellt werden — als Grundlage für Ihre nächste Sitzung.
Ein Fototag betrifft die ganze Schule: Leitung, Kollegium, Elternrat und jede einzelne Familie. Entsprechend viele Perspektiven treffen in der Sitzung aufeinander. Die folgenden Antworten beziehen sich auf unsere eigene Arbeitsweise und lassen sich als Checkliste auch an andere Anbieter stellen.
Wie läuft ein Fototag an der Schule ab?
Vorab stimmen wir Termin, Raum und Reihenfolge der Klassen mit der Schule ab. Am Tag selbst fotografieren wir zuerst die Einzelporträts, klassenweise und in ruhigem Takt, und schließen mit den Gruppenbildern ab. Ein Vormittag reicht in der Regel für etwa 50 bis 70 Kinder.
Der Unterricht wird dabei so wenig wie möglich unterbrochen: Die Klassen kommen nacheinander, jedes Kind ist nur wenige Minuten aus dem Raum.
Wie ist das mit Einwilligung und Datenschutz?
Fotografiert werden ausschließlich Kinder, für die eine Einwilligung der Erziehungsberechtigten vorliegt. Die Liste dazu führt die Schule, weil sie diese Angaben ohnehin verwaltet. Die Bilder liegen anschließend in einer passwortgeschützten Galerie, zu der nur die jeweilige Familie Zugang hat.
- Aufnahme nur mit vorliegender Einwilligung.
- Passwortgeschützte Galerie je Familie.
- Keine Bilder zur öffentlichen Ansicht im Schulhaus.
- Keine Weitergabe an Dritte.
- Nachträglicher Widerruf ist jederzeit möglich.
Wie viel Arbeit entsteht für Schule und Elternrat?
Wenig. Es gibt keine Bestellzettel und kein Bargeld. Nach dem Fototag erhält jedes Kind eine Karte mit QR-Code; die Familien entscheiden zu Hause. Der Elternrat muss weder sammeln noch abrechnen.
Wie kommen Familien an ihre Bilder?
Über den QR-Code gelangen sie in die geschützte Galerie, wählen dort in Ruhe aus und erhalten Fachabzüge oder digitale Bilder direkt nach Hause geliefert. Die Schule ist an diesem Schritt nicht beteiligt.
Sind Klassenfotos und Kollegiumsfotos inbegriffen?
Klassenfotos gehören zum Fototag und entstehen zum Abschluss, wenn alle Kinder uns schon kennen. Team- und Kollegiumsfotos machen wir gern zusätzlich — dafür genügt ein kurzer Slot in der Pause oder nach Unterrichtsschluss.
Die meistgestellte Frage im Elternrat ist nicht die nach der Technik, sondern die nach dem Aufwand. Genau deshalb haben wir ihn abgeschafft.
Was passiert mit schüchternen oder fehlenden Kindern?
Zögernde Kinder dürfen zuschauen und später wiederkommen; eine zweite Runde ist eingeplant. Fehlt ein Kind krankheitsbedingt, sprechen Sie uns an — je nach Terminlage finden wir eine Lösung.
Wie wechselt eine Schule den Fotografen?
Meist unkomplizierter als gedacht. Es gibt in aller Regel keine Bindung über den einzelnen Termin hinaus. Ein Beschluss im Elternrat, eine Absprache mit der Leitung und ein neuer Termin genügen. Wer möchte, startet mit einem Jahrgang und entscheidet danach über den Rest.
Was unterscheidet Sie von einem klassischen Reihenfoto?
Wir arbeiten in Reportage-Haltung: auf Augenhöhe, im Gespräch und im Tempo des Kindes. Dadurch entstehen Porträts mit Ausdruck statt gleichförmiger Reihenaufnahmen. Wer wir sind, sieht man den Bildern an — und den Kindern beim Wiedererkennen.
Alle Angaben zum Fototag an Grundschulen finden Sie hier: Schulfotograf ansehen


