Hinter Klassenbilder Fotografie stehen keine wechselnden Auftragsteams, sondern wir zwei: Serkan fotografiert, ich organisiere und bearbeite. Wir sind selbst Eltern zweier Kinder, von denen eines die Kita und eines die Schule besucht — und diese Perspektive steckt in jeder Entscheidung, die wir für einen Fototag treffen. Wie unsere Arbeit konkret aufgeteilt ist, erzähle ich hier.
Unser Betrieb sitzt in Braak bei Hamburg, direkt am Rand der Stadt. Von dort fahren wir zu Kitas, Vorschulen und Grundschulen in Hamburg und Norddeutschland. Wenn Sie mit uns telefonieren, sprechen Sie mit einem von uns beiden — nicht mit einer Zentrale, die den Termin weitergibt.
Wer macht was bei Klassenbilder Fotografie?
Serkan steht hinter der Kamera, jeden Fototag selbst. Er fotografiert die Kinder einzeln, begleitet die Gruppenbilder und packt am Ende auch die Ausrüstung wieder ein. Es gibt keinen Pool von Fotografen, die im Namen der Firma losfahren — wer angekündigt ist, kommt.
Ich übernehme alles um den Tag herum: Terminabsprache mit der Leitung, Vorbereitung der QR-Karten, die Bildbearbeitung, die Galerien und die Kommunikation mit den Familien. Wenn Sie eine E-Mail bekommen, in der jemand nach Gruppengrößen fragt, bin das ziemlich sicher ich.
- Serkan Can: Fotografie am Fototag, Bildauswahl vor Ort, Gruppenbilder.
- Charlyn Can: Organisation, Termine, Bildbearbeitung, Galerien, Rückfragen.
- Ein Ansprechpartner-Duo statt wechselnder Auftragskräfte.
- Sitz in Braak bei Hamburg, Einsätze in Hamburg und Norddeutschland.
- Pro Tag eine Einrichtung, damit niemand unter Zeitdruck fotografiert wird.
Was ändert es, dass Sie selbst Eltern sind?
Sehr viel, vor allem im Kleinen. Wir kennen den Morgen, an dem alles gleichzeitig passiert, und wir kennen den Zettel im Rucksack, der erst abends gefunden wird. Deshalb ist unsere Elternkommunikation kurz, und deshalb läuft die Bestellung zu Hause am Küchentisch statt in einer Frist auf dem Schulflur.
Wir kennen aber auch die andere Seite: das Gefühl, ein Bild seines eigenen Kindes in der Hand zu halten, auf dem es wirklich aussieht wie es selbst. Genau das wollen wir jeder Familie liefern — und deshalb geben wir kein Bild heraus, das wir bei unserem eigenen Kind nicht behalten würden.
Wir fotografieren jeden Vormittag so, wie wir uns das für unsere eigenen Kinder wünschen würden.
Warum bleibt der Betrieb bewusst klein?
Weil Qualität bei Kinderfotos an Zeit hängt. An einem Tag fotografieren wir rund fünfzig bis siebzig Kinder in einer Einrichtung, nicht mehrere Häuser hintereinander. Ein Kind, das schüchtern ist, bekommt seine Minuten; ein Kind, das gerade weint, kommt später noch einmal.
Größer werden hieße, Fotografen einzusetzen, deren Arbeit wir nicht selbst verantworten können. Das möchten wir nicht. Lieber sagen wir einen Termin ehrlich ab, als ihn von jemandem übernehmen zu lassen, den die Einrichtung nicht angefragt hat.
Wie läuft die Zusammenarbeit mit einer Einrichtung?
Sie nennen uns einen Wunschzeitraum, wir schlagen einen Tag vor. Danach klären wir Gruppenzahlen, Raum und Ablauf in einem Telefonat, Sie kündigen den Termin bei den Eltern an und sammeln die Einwilligungen ein. Am Fototag kommen wir, bauen auf, fotografieren und nehmen alles wieder mit.
Kurz darauf gehen die QR-Karten an die Kinder, die Galerien öffnen, und die Familien bestellen selbst — Lieferung nach Hause. Für die Einrichtung endet die Arbeit damit; Geldsammeln, Sortieren und Verteilen entfällt vollständig.
Wenn Sie wissen möchten, wer da bei Ihnen vor der Tür steht: Auf unserer Seite Über uns sehen Sie uns beide, mit Gesicht und Namen. Wir finden, das gehört dazu, wenn man Kinder fotografiert.
Mehr über Serkan und mich, mit Bildern: Über uns lesen


