In vielen Schulen kommt der Anstoß für einen neuen Fototag aus dem Elternrat. Die Aufgabe ist dabei weniger, jemanden zu überzeugen, als eine Entscheidung vorzubereiten: Was bringt der Fototag der Schule, welchen Aufwand verursacht er, und woran erkennt man einen guten Anbieter? Dieser Beitrag gibt Ihnen die Struktur dafür.
Elternräte entscheiden nicht allein — die Freigabe kommt aus der Schulleitung. Genau deshalb wirkt eine Vorlage, die beide Seiten bedient: die Eltern, die gute Bilder wollen, und das Sekretariat, das keinen zusätzlichen Aufwand tragen kann.
Welche Argumente überzeugen im Elternrat?
Die stärksten Argumente sind konkret und überprüfbar. Allgemeine Aussagen über Qualität helfen nicht weiter; Beispiele und klare Abläufe schon. Wir empfehlen fünf Punkte, die in jeder Sitzung tragen.
- Bildqualität: Porträts mit echter Mimik statt gleichförmiger Reihenaufnahmen.
- Aufwand: Die Schule stellt Raum und Reihenfolge, alles andere übernimmt der Anbieter.
- Datenschutz: geschützte Galerie, Zugang nur für die eigene Familie, klare Löschfristen.
- Freiwilligkeit: Kein Kind wird fotografiert, dessen Einwilligung fehlt.
- Abwicklung: Bestellung direkt zwischen Familie und Fotograf, kein Bargeld in der Schule.
Diese fünf Punkte lösen erfahrungsgemäß die drei Fragen, die in Sitzungen immer kommen: Wird es schön, macht es Arbeit, ist es rechtlich sauber?
Welche Fragen sollte der Elternrat jedem Anbieter stellen?
Ein kurzer Fragenkatalog trennt schnell Anbieter, die den Schulalltag kennen, von solchen, die Termine abarbeiten. Stellen Sie die Fragen schriftlich, dann haben Sie die Antworten für die Sitzung vorliegen.
- Wer fotografiert tatsächlich vor Ort — dieselbe Person, mit der wir sprechen?
- Wie viele Kinder werden pro Tag fotografiert, und wie lange dauert eine Aufnahme?
- Wie läuft die Bestellung, und muss die Schule Geld oder Listen verwalten?
- Wo liegen die Bilder, wer hat Zugang, und wann werden Daten gelöscht?
- Was passiert mit Kindern ohne Einwilligung oder mit Kindern, die nicht möchten?
- Gibt es Beispielbilder aus vergleichbaren Grundschulen?
- Werden Team- und Kollegiumsfotos angeboten?
Elternräte fragen mich am liebsten nach dem Ablauf. Das ist genau die richtige Frage — Qualität zeigt sich daran, wie ruhig ein Vormittag läuft.
Wie sieht unser Modell als Beispiel aus?
Wir arbeiten als Familienbetrieb: Serkan Can fotografiert, Charlyn Can übernimmt Bildbearbeitung und Organisation. Es kommt also die Person, mit der Sie gesprochen haben. An einem Tag fotografieren wir etwa 50 bis 70 Kinder, in kleinen Runden statt in Warteschlangen.
Die Abwicklung läuft vollständig digital über QR-Karten: Jede Familie erhält eine eigene Karte, öffnet damit die passwortgeschützte Galerie und bestellt direkt bei uns. Fachabzüge und digitale Dateien gehen nach Hause. Die Schule sammelt kein Geld ein und verwaltet keine Listen.
- Vorbereitung: Termin mit der Schulleitung, Einwilligungen liegen vorher vor.
- Fototag: Einzelporträts in kleinen Runden, Gruppenbilder zum Abschluss.
- Danach: QR-Karte pro Kind, geschützte Galerie, Lieferung nach Hause.
- Zusätzlich möglich: Kollegiumsfotos und Geschwisterbilder am selben Tag.
Wie sieht eine kurze Entscheidungsvorlage aus?
Halten Sie sie auf eine Seite. Anlass, Vorschlag, Aufwand für die Schule, Datenschutz, offene Punkte, Beschlussvorschlag. Wer die Vorlage vorab per Mail verschickt, braucht in der Sitzung selten mehr als zehn Minuten.
- Anlass: Der Fototag steht an, ein Anbieter soll bestätigt werden.
- Vorschlag: Anbieter, Termin, Umfang (Porträts, Klassenbilder, Kollegium).
- Aufwand Schule: ein Raum, eine Begleitperson, Reihenfolge der Klassen.
- Datenschutz: Einwilligungen vorab, geschützte Galerie, Löschfristen.
- Beschlussvorschlag: Der Elternrat empfiehlt der Schulleitung den Termin.
Wenn Sie möchten, stellen wir uns dem Elternrat vorher kurz vor und bringen Beispielbilder aus Grundschulen in der Region mit. Fragen lassen sich damit meist in einer Runde klären.
Sie möchten unser Modell im Elternrat vorstellen? Melden Sie sich: Fototag anfragen


